FHT8b

Aus FHEMWiki
Version vom 16. Mai 2018, 16:43 Uhr von Baumbuwe (Diskussion | Beiträge) (cat)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

FHT8b Heizungs-Controller

Programmierbarer Raumthermostat, der bis zu 8 Stellantriebe FHT8v steuern kann.

Achtung: Dieses Gerät ist abgekündigt (wird nicht mehr hergestellt).Thema

Features

Lokal programmierbare Tages- und Nachtemperatur, die pro Tag mit 4 Schaltpunkten programmiert werden kann.

Hinweise zum Betrieb mit FHEM

Vor dem Einsatz muss der FHT8b mit der Zentrale gepairt werden. Geschieht dies nicht, können nach einer Definition in FHEM zwar Daten des FHT8b empfangen werden (z.B. Raumtemperatur), es können jedoch keine Befehle gesendet werden. Zum pairen den FHT8b in Sonderfunktionen "cENT" auf "n/a" stellen, danach sofort einen Befehl (egal welchen) an den FHT8b senden. Wenn ca. zwei Minuten später Sonderfunktion cENT auf "ON" steht, war das Pairing erfolgreich.

Weitere Hinweise: FHT mit RFR CUL pairen.

Der FHT8b akzeptiert Befehle von FHZ1X00 (oder CUL/CUN) nur alle 115+x Sekunden, der Wert x errechnet sich aus dem Hauscode. In der Praxis ergeben sich ca. zwei Minuten. Wenn man also mit FHEM z.B. fünf desired-temp Wechsel sendet, kann es bis zu zehn Minuten dauern, bis der letzte ausgeführt wird.

Dies muss insbesondere beim Debuggen von Automationsszenarien berücksichtig werden. Nicht absetzbare Kommandos werden im einem Puffer der FHZ1x00/CUL/CUN gespeichert, obwohl sie im FHEM Log als abgesetzt erscheinen. Bei größeren Installationen kann auch der Puffer überlaufen (EOB Fehlermeldung im FHEM Log). Die Puffer sind unterschiedlich gross. Am kleinsten ist er bei den FHZ1x00 mit ca. 40 Byte, was für ca. acht FHT Befehle reicht. Am grössten ist er im CULv3 oder CUN mit 200 Bytes, das reicht für ca. 40 Befehle.

Bei zu kleinem Puffer bietet FHEM die Möglichkeit, einen Softpuffer (fhtsoftbuffer) zu konfigurieren. Dies ist vermutlich bei CUL/CUN weniger sinnvoll, da die Abarbeitung des gesamte Puffers sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Dies könnte dazu führen, dass Kommandos an FHTs erst Stunden später ausgeführt werden.

Um mehr Befehle an ein FHT8b senden zu können, können bis zu acht Befehle zusammengefasst werden, diese belegen dann nur einen "Zeitslot", zum Beispiel so:

set heizung_wohn desired-temp 20.5 day-temp 19.0 night-temp 16.0

Die Kommunikation des FHT8b mit den Stellventilen erfolgt ebenso in Zeitabständen von ca. zwei Minuten. In den Pausen sind die Sender und Empfänger von FHT8b und FHT8v abgeschaltet, um Batteriestrom zu sparen.

Die Übermittlung der aktuellen Temperaturdaten an die Zentrale (FHZ, CUN) erfolgt alle 15 Minuten.

Die Kommunikation mit der Zentrale ist bidirektional, d.h. die Funkzentrale sendet auch Daten an die FHT80b zurück (insbesondere Bestätigungsmeldungen). Dies führt dazu, dass im Zusammenhang mit der Sendezeitbegrenzung die Anzahl von einer Zentrale unterstützten FHT8b begrenzt ist. Theoretisch lassen sich 17, praktisch ca. zehn FHT8b sinnvoll mit einer Zentrale steuern.

Bekannte Probleme

  • Die Sendefrequenz einiger FHT8b ist nicht besonders genau auf den eigentlichen Wert von 868,35 Mhz justiert und streut bei verschiedenen Geräten. Die FHZ 1x00PC Geräte sind gegenüber leichten Abweichungen der Frequenz durch eine etwas höhere Empfangsbandbreite eher unempfindlich. Die CUN halten die eingestellte Frequenz etwas trennschärfer ein, sodass es zu Empfangsproblemen kommen kann. Können Signale eines FHT nicht empfangen werden, kann es sinnvoll sein, probeweise die Frequenz des CUL zu ändern (in 0,05 Mhz Schritten), oder die Bandbreite des CUL/CUN zu erhöhen.
  • Der äußerlich gleich aussehende FHT8 ist nicht mit einer Zentrale/FHEM einsetzbar.
  • In seltenen Fällen fehlerhafte Aktuator Meldungen, siehe Lime-Protection Bug
  • Das Gerät ist vergleichbar mit FHT80b, kann jedoch im Gegensatz zu diesem keine Fensterkontakte einbinden.

Links